Das Team hinter dem Projekt

„besserhier“ – Das sind drei Projektmanagerinnen und Projektmanager, die die unterschiedlichen Landkreise und Themen betreuen. Lernt uns kennen!

Sylvia

Wie bist du zum Projekt „besserhier“ gekommen?

Ich habe Volkswirtschaftslehre in Trier studiert und 20 Jahre Berufserfahrung im Bereich Personal. Meine Schwerpunkte sind Personalberatung, Personalgewinnung, Personalbindung und -entwicklung – und das branchenübergreifend und über verschiedenste Ebenen vom gewerblichen Mitarbeiter bis hin zur Führungskraft. In den letzten Jahren habe ich u.a. den Aufbau und die Leitung einer Personalberatung im Bereich Gesundheit und Soziales bei einem Personaldienstleister verantwortet, und war Senior Beraterin bei einer HR-Managementberatung. Das Projekt „besserhier“ vereint in sich etwas mir sehr Vertrautes, nämlich die Themen Fachkräftemarketing und Arbeitgeberattraktivität, in denen ich langjährige berufliche Erfahrung mitbringe. Zugleich bietet mir das Projekt auch etwas Neues Spannendes, nämlich den öffentlichen Auftrag, Marketing für die Unternehmen in den beteiligten Landkreisen und für die südliche Metropolregion Hamburg umzusetzen.

Was ist deine Aufgabe im Projekt und was begeistert dich daran besonders?

Ich bin Projektmanagerin bei „besserhier“ und Ansprechpartnerin für die Landkreise Heidekreis, Lüchow-Dannenberg und Lüneburg. Mich begeistert besonders, die Arbeitgebermarke von kleinen und mittleren Unternehmen in der jeweiligen Region und landkreisübergreifend zu schärfen und so Fachkräfte anzusprechen. Es macht mir großen Spaß die einzelnen Unternehmen, deren Geschäftsführer, Inhaber und Mitarbeiter kennenzulernen und in kleinen Geschichten zu erfahren, was ihr Unternehmen ausmacht. Mittels Social Media-Aktionen zeigen wir diese individuellen Geschichten und sorgen so für mehr Sichtbarkeit und Reichweite.

Was macht für dich die Metropolregion Hamburg aus? Warum sollte man deiner Meinung nach hier leben und arbeiten?

Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll…: Vielfalt in der Natur, Kreativität, tolle Architektur, viele historische Orte, ein großes Freizeitangebot, innovative und traditionsreiche mittelständische Unternehmen aller Branchen: Logistik, Handwerk, Luftfahrt, maritime Wirtschaft, Bau, Life-Science, Gesundheit & Soziales, IT, regenerative Energien, Maschinenbau, chemische Industrie, Medien, Ernährungswirtschaft, Tourismus – freundliche Menschen, viele Flüsse und das Meer…

„Echtes“ Nordlicht oder zugezogen?

Geboren in Schleswig-Holstein – der echte Norden! Noch Fragen 😉? Ich lebe schon seit 20 Jahren in Hamburg und Stand heute kann ich sagen, dass Norddeutschland mein Lebensmittelpunkt bleiben wird.

Dein Lieblingsort in der Region?

Ganz ehrlich und das ist keine diplomatische Antwort – da gibt es so einige…! Und ich kann mich nicht entscheiden, alle sind schön und besonders auf ihre ganz eigene Art. Das ist das Gelände vom Camp Reinsehlen im Heidekreis – da fühle ich mich im August bei Sonnenschein und trotz Heidschnucken wie in Afrika. Der Weihnachtsmarkt in Lüneburg mit den Altstadtfassaden im Hintergrund, heimelig und Architektur mit einer beeindruckenden Aura. Und die Dömitzer Eisenbahnbrücke im Landkreis Lüchow- Dannenberg an der Elbe – Geschichte und Natur pur auf einen wunderschönen Blick.


Jöran

Wie bist du zum Projekt „besserhier“ gekommen?

Ich bin seit Juni 2018 bei der Süderelbe AG und war bereits im Vorgängerprojekt „YOJO“ als Projektmanager tätig. Zur Süderelbe AG bin ich damals nach der erfolgreichen Verteidigung meiner Doktorarbeit gekommen, in der ich mich mit Themen zur Arbeitgeberattraktivität, Berufsausbildung und Corporate Social Responsiblity beschäftigt habe. Das passte inhaltlich ganz gut zu den Fachkräfte- und Marketingaktivitäten des YOJO-Projektes. Da die Kombination aus Fachkräfteansprache und -gewinnung mit Ideen des Regionalmarketings erfolgreich war, haben wir deshalb das „besserhier“-Projekt angestoßen, das wir nun in sechs niedersächsischen Landkreisen der Metropolregion Hamburg umsetzen.

Was ist deine Aufgabe im Projekt und was begeistert dich daran besonders?

Als Projektmanager bin ich der Ansprechpartner für die kleinen und mittleren Unternehmen aus den Landkreisen Cuxhaven, Harburg und Stade. Ich gebe Impulse, wie sie sich als attraktive Arbeitgeber gegenüber Rückkehrern und wechselwilligen Fachkräften aus anderen Regionen Deutschlands vermarkten können. Zum Beispiel ermutige ich die Geschäftsführer, sich mit einem Foto oder mit einem Handyvideo auf Facebook und Instagram zu präsentieren und so einen authentischen Einblick in den Unternehmensalltag zu ermöglichen. Zudem versuche ich mit den Unternehmen gemeinsame Konzepte zur Fachkräftegewinnung und -bindung zu entwickeln: Sollen wir in den Arbeitgeberprofilen & Stellenanzeigen eher die hard facts wie z.B. Gehalt, Urlaubstage sowie die flexiblen Arbeitszeiten hervorheben? Oder sind es doch die weichen Faktoren wie z.B. flache Hierarchien, gelebte Wertschätzung durch den Chef und der Teamspirit, die das Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens ausmachen?

Mich begeistert, wie viele Geschäftsführer und Geschäftsführerinnen für ihr Unternehmen und ihre Mitarbeiter brennen. Ob im Handwerk, in der Industrie oder im Dienstleistungssektor: Es gibt so viele sympathische und wertschätzende Arbeitgeber. Es sind ja gerade die kleinen und mittleren Unternehmen, die die Jobs in unserer Wirtschaft und unseren Wohlstand in Deutschland generieren. Das motiviert mich, alles in die Waagschale zu werfen, damit wir möglichst viele Unternehmen als attraktive Arbeitgeber auf unseren Plattformen vermarkten und hierdurch den einen oder anderen bei der Fachkräftegewinnung unterstützen.

Was macht für dich die Metropolregion Hamburg aus? Warum sollte man deiner Meinung nach hier leben und arbeiten?

Ich nenne mal drei Gründe, warum die Metropolregion Hamburg aus meiner Sicht der beste Ort zum Leben in Deutschland ist:

  1. Tolle Städte: Hamburg ist einfach eine unfassbar schöne, vielfältige und aufregende Großstadt. Es ist einfach großartig, die großen Pötte genüsslich mit einem Kaltgetränk am Elbstrand vorbeituckern und die Sonne über dem Hafen untergehen zu sehen. Aber auch Stade, Buxtehude, Lüneburg oder Winsen (Luhe) haben eine ausgeprägte Kulturszene, sehr schöne Altstädte und die Natur vor der Haustür.
  2. Die landschaftliche Vielfalt: Ob Sandstrand in Cuxhaven, das Obstanbaugebiet Altes Land, die Harburger Berge oder die Lüneburger Heide. Es gibt hier so viele Orte zum Entschleunigen und zum Entdecken. Zum Beispiel bin ich am Wochenende oft mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs und komme hier als Naturfreund voll auf meine Kosten und die meisten Ausflüge sind auch mit Bus und Bahn sehr gut erreichbar.
  3. Attraktive Arbeitgeber: Ich habe jetzt in den zwei Jahren, die ich hier tätig bin, jede Menge Hidden Champions, Familienbetriebe und Start-ups kennengelernt, die vielfältige und tolle Jobs bieten. Was ich zum Beispiel vorher gar nicht wusste, ist dass der Landkreis Harburg zu den gründungsintensivsten Landkreisen Deutschlands zählt. Wer also die Start-Up Kultur liebt, aber vielleicht eher im Grünen als in der Großstadt wohnen möchte, der findet auch in Buchholz oder Winsen spannende Arbeitgeber.

„Echtes“ Nordlicht oder zugezogen?

Ich bin in Neumünster geboren und in Hannover aufgewachsen. Auch wenn so mancher schon Hannover in den süddeutschen Raum einnordet, so sehe ich mich dennoch als Nordlicht. 😉

Dein Lieblingsort in der Region?

Hm, das ist schwer zu sagen. Natürlich ist ein Sonnenuntergang am Strand von Cuxhaven einzigartig, gerade in der Nebensaison, wenn kaum Touristen da sind. Aber da ich in Harburg wohne, schaffe ich es häufiger, am Wochenende durch die Buchenwälder im Rosengarten spazieren zu gehen. Egal zu welcher Jahreszeit: Ich finde, dass die Buchenwälder immer eine sehr schöne und entspannte Atmosphäre ausstrahlen. Hier kann ich auftanken.


Marie

Wie bist du zum Projekt „besserhier“ gekommen?

Im August 2018 bin ich in das Fachkräftemarketing-Projekt „YOJO“ (das Vorgänger-Projekt von „besserhier“) bei der Süderelbe AG eingestiegen. Vorher habe ich Kulturwissenschaften im Bachelor und im Master Medienwissenschaft studiert und ein PR-Volontariat in einem Hamburger Verlag absolviert. Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit hat mich bereits während des Studiums, in Praktika sowie im Volontariat begleitet und ist auch jetzt Schwerpunkt meiner Arbeit. Daher knüpfte die Tätigkeit im Projekt sehr gut an meinen Werdegang an. Die Region und ihre Unternehmen gegenüber Fachkräften zu vermarkten, ist für mich ein spannendes Arbeitsfeld, das mir auch persönlich am Herzen liegt, da ich unter anderem in Lüneburg studiert und dadurch einen Bezug zur Region habe.

Was ist deine Aufgabe im Projekt und was begeistert dich daran besonders?

Ich bin im Projekt verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie den Bereich Social Media. Was mich begeistert, ist die Vielseitigkeit der Aufgaben und dass es immer wieder neue Herausforderungen gibt, durch die ich viel lernen kann. Ich kann kreativ sein, eigene Ideen einbringen und Neues ausprobieren. Außerdem finde ich es sehr interessant, so eng mit den Unternehmen in der Region zusammenzuarbeiten und Einblicke in deren Arbeit zu bekommen.

Was macht für dich die Metropolregion Hamburg aus? Warum sollte man deiner Meinung nach hier leben und arbeiten?

Die Region ist unglaublich vielfältig, sowohl landschaftlich als auch von den beruflichen Möglichkeiten, die sich hier bieten. Durch die Elbe und die Nähe zur Küste ist man quasi von Wasser umgeben und es gibt so viele wunderschöne Orte in der Natur, charmante Kleinstädte zum Wohlfühlen – und natürlich die liebenswerte norddeutsche Mentalität. Wenn einen die Sehnsucht nach Großstadtluft überkommt, ist es auch nach Hamburg nie weit.

Wirtschaftlich ist die Region vor allem von zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt, die oft eine lange Tradition als Familienbetrieb haben, genauso aber auch von innovativen Ideen und Arbeitgebern in allen möglichen Branchen. Egal, welchen Karriereweg man einschlagen möchte: Hier kann jeder seinen Traumjob finden!

„Echtes“ Nordlicht oder zugezogen?

Ursprünglich komme ich aus Mecklenburg und würde mich auf jeden Fall als Nordlicht einordnen. Ich habe zunächst an der Leuphana in Lüneburg studiert, für den Master hat es mich dann zwar nach Ostwestfalen verschlagen, aber danach bin ich wieder in den Norden gezogen. Inzwischen lebe ich seit über vier Jahren in Hamburg und möchte hier auch so schnell nicht wieder weg. Für mich geht einfach nichts über Franzbrötchen, Hafenflair und eine frische Brise um die Nase!

Dein Lieblingsort in der Region?

Seit meinem Studium in Lüneburg habe ich mein Herz an diese Stadt verloren. Es war eine besondere Zeit, mit der ich viele tolle Erinnerungen verbinde. Noch heute liebe ich es, durch die verwinkelten Gassen der Altstadt und über den Stint zu schlendern, in einem der gemütlichen Cafés zu sitzen oder die Aussicht vom Kalkberg zu genießen – so ein Ausflug fühlt sich immer ein bisschen an wie ein Kurzurlaub. Lüneburg ist ganz klar auf Platz 1, doch natürlich haben auch andere Orte wie der Nordseestrand in Cuxhaven, die Lüneburger Heide in der Blütezeit oder die malerische Natur im Wendland ihren Reiz.